Je suis Karl

Deutschland, Tschechien 2021
Regie: Christian Schwochow
mit Jannis Niewöhner, Luna Wedler, Milan Peschel
Dauer: 126 Min.
Die radikale Rechte wird in "Je Suis Karl" verkörpert von Karl, gespielt mit einem Maximum an Beefcake-Attraktivität von Jannis Niewöhner. Nur scheinbar zufällig platzt er in das Leben von Maxi - Luna Wedler nach "Biohackers" wieder im Zentrum einer folgenschweren Verschwörung - in einem Moment, in der die junge Frau aufgewühlter und verletzlicher nicht sein könnte. Ihre Mutter und ihre beiden kleineren Brüder sind bei einem Bombenanschlag mitten in Berlin aus dem Leben gerissen worden. Islamisten, kein Zweifel: Der Mann, der das Päckchen mit dem Sprengsatz abgeliefert hat, hatte dunkle Hautfarbe und einen Vollbart. Jetzt wird Maxi von aufdringlichen Journalisten verfolgt, Karl hilft ihr. Und lockt sie mit seiner verständnisvollen Art in sein Netz. Sie weiß nicht, dass er eine Leitfigur der Rechtsradikalen und sie - Achtung, Spoiler! - nur Teil eines großen Planes ist. Während sie mit ihren widerstrebenden Gefühlen hadert, Wut, Trauer, Fassungslosigkeit unter einen Hut zu bekommen versucht, sich in den jungen Mann zu verlieben und sich in seiner metrosexuellen Gang geborgen und akzeptiert zu fühlen beginnt, setzt er mit seiner europäischen Allianz an Gleichgesinnten die Puzzlestücke zusammen, mit der in Europa die Emotionen hochgekocht und mit Hilfe der Großen Lüge ein Bürgerkrieg vom Zaun gebrochen werden soll.