Schauburg Kino


 

Die schauburg

Die Schauburg ist das größte Bremer Filmkunstkino. In zwei mit modernster digitaler Kinotechnik ausgestatteten Sälen bietet es insgesamt 349 Cineasten einen auch atmosphärisch reizvollen Zufluchtsort. 

Das Lichtspielhaus Schauburg gibt es bereits seit 1929. In Bremen ist die Schauburg seinerzeit das erste Filmtheater mit Ton gewesen und somit das älteste noch bestehende Kino Bremens. In den 50er Jahren gab es Platz für 987 Gäste und im Vorführraum standen zwei Bauer B8-Projektoren. Diese beiden Projektoren waren bis Juni 2012 im täglichen Betrieb, doch nach der Einführung des digitalen Kinos nach dem amerikanischen DCI-Standard wird die analoge Kinotechnik heute nicht mehr benötigt. Seit 2013 gibt es ausschließlich digitale Vorführungen.

Die Kinokrise in den 60er und 70er Jahren betraf auch die Schauburg unmittelbar und führte zur "Verkleinerung" des Saales, indem eine Zwischendecke eingezogen worden ist. Die jetzige Schauburg besteht nur noch aus dem einstigen Oberrang.

1982 wagte eine Gruppe von Kulturschaffenden einen Neuanfang. Der Kulturverein Schauburg übernahm das Kino und betrieb es zunächst als kleines Programmkino und Veranstaltungsort. Nach bewegter Geschichte, der Umwandlung zur Schauburg Kino GmbH, dem Einbau eines zweiten, kleineren Saales und dem Zusammenschluss mit den Filmkunstkinos Atlantis und Gondel, ist die Schauburg mittlerweile zu einer viel beachteten Institution geworden.   

Das programm

Schwerpunkt des Programms ist die neue Filmkunst aus aller Welt. Über 100.000 Besucher strömen Jahr für Jahr in die Schauburg. Auch wenn die Konkurrenz in Bremen, mit u.a. drei Multiplex-Kinos und insgesamt 38 Leinwänden, sehr groß ist - die Schauburg ist stets kultureller Mittelpunkt geblieben. Jede Menge prominente Filmschaffende steuern das Traditionshaus bei Premieren oder Sonderveranstaltungen an. Die Gästeliste zieren Namen wie Fatih Akin, Margarethe von Trotta, Ben Becker, Andreas Dresen, Marianne Hoppe, Dani Levy, Katja Riemann, Hans-Christian Schmid, Tom Tykwer, Jürgen Vogel, Wim Wenders und viele andere.

Komplett runderneuert präsentiert sich seit 2010 der Außen- und Eingangsbereich sowie das Café und Foyer der Schauburg. Die in rot gehaltene Neonreklame ist schon von weitem erkennbar und weist dem Besucher den Weg in das Filmkunsthaus im Viertel.

Die Schauburg präsentiert stets ein abwechslungsreiches Programm, welches von großen Produktionen mit künstlerischem Anspruch bis zu kleinsten Filmperlen aus regionalen oder weit entfernten Landen reicht und dem Kino wiederholt Auszeichnungen für sein außerordentliches Programm verschafft hat.

Zahlreiche Filmpremieren, Filme in der Originalversion und Live-Übertragungen aus der Pariser Oper verzieren das monatliche Programm. Die wöchentliche OV Sneak Preview am Montag Abend ist seit dem Jahr 2003 eine feste Größe und genießt in Bremen Kultcharakter.
 
 OV Sneak Preview - Filme in der Originalversion - Opera Paris - Heimspiel - Schulkinoveranstaltungen - Cinema Midi  

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