Gosia@Tomek

Am 6. Oktober 2022 pra¨sentiert die Reihe „Heimspiel Bremen” des Filmbu¨ros den neuen Kinodokumentarfilm GOSIA@TOMEK von Christine Jezior, eine beru¨hrende Liebesgeschichte vor dem Hintergrund eines tragischen Unfalls, der zu einer dauerhaften Behinderung Tomeks fu¨hrt und die Beziehung zwischen Gosia und ihm auf eine harte Probe stellt. Die Filmpremiere findet im Beisein der Regisseurin und der Protagonisten um 18 Uhr im Filmkunsttheater Gondel statt. Das Datum wurde mit Bedacht gewa¨hlt: Der 6.10. ist europaweit „Tag der pflegenden Angeho¨rigen“. Somit steht neben dem Film das Thema Pflege im Zentrum des Abends. Das Grußwort zur Einleitung wird die Bremer Senatorin fu¨r Wirtschaft, Arbeit und Europa, Kristina Vogt, sprechen.

Im Anschluss an die Vorfu¨hrung findet ein Filmgespra¨ch mit der Regisseurin Christine Jezior und der Protagonistin Gosia Romanowska statt, gefolgt von einem Podium zum Thema Pflege und Inklusion, prominent besetzt mit u.a.Kirsten Kappert-Gonther, amtierende Vorsitzende des Gesundheitsausschusses des Bundestags, Arne Frankenstein, Landesbehindertenbeauftragter Bremen und Timm Klo¨pper, Gescha¨ftsfu¨hrer der Convivo-Gruppe. Zum Abschluss des Abends gibt es einen Empfang im Foyer des Kinos. Die Veranstaltung wird moderiert von Ulla Hamann und musikalisch vom Komponisten des Films, Oskar Jezior, am Klavier eingerahmt.

Die Bremer Kinopremiere des von nordmedia, Senator für Kultur – Bremen und Filmbüro Bremen geförderten Films wird ermöglicht durch die Kooperation mit: Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa – Bremen, Landesbehindertenbeauftragter Bremen, Deutsch-Polnische Gesellschaft Bremen, Karin und Uwe Hollweg Stiftung, Convivo und Pflegestützpunkt Land Bremen.

Was geschieht mit einer Beziehung, wenn ein Partner nach einem Unfall plo¨tzlich schwerstbehindert ist? Fu¨r Gosia steht fest, dass sie zu ihrer großen Liebe Tomek steht und ihm ein so erfu¨lltes und normales Leben wie mo¨glich schenken mo¨chte. Doch immer wieder sto¨ßt sie an Grenzen - ihre eigenen und die einer Gesellschaft, die zwar viel u¨ber Inklusion spricht, aber oft noch nicht bereit dafu¨r ist.

GOSIA@TOMEK basiert auf E-Mails, die Gosia ta¨glich an Tomek schreibt. Inzwischen sind es u¨ber 3.000. Gosia gibt die Hoffnung nicht auf, dass Tomek eines Tages wieder richtig zu Bewusstsein kommen wird und nachlesen kann, was in den Jahren seit dem Unfall geschehen ist.

 

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Ab 6 Jahren  |  90 Minuten