Osteuropa nach dem Holocaust

Osteuropa nach dem Holocaust – vom Verschwinden der Schtetl

Ein Radio Bremen-Film von Susanne Brahms und Rainer Krause

Ein Kriegsziel der Nazis waren die reichen Kornkammern der Ukraine. Ausgerechnet dort stießen die Nazis auf Millionen osteuropäische Juden, die in kleinen Städtchen, den Schtetln, oft ein sehr traditionelles, religiöses Leben führten. Noch bevor das systematische Morden in den großen Vernichtungslagern wie Auschwitz begann, ermordeten Sonderkommandos der Nazis in diesem „Holocaust durch Kugeln“ rund zwei Millionen Menschen, schätzt man heute. Die Radio Bremen-Dokumentation „Osteuropa nach dem Holocaust – vom Verschwinden der Schtetl“ reist zu den letzten noch existierenden Schauplätzen einer ehemals reichen jüdischen Kultur, aber auch eines monströsen Verbrechens.

Die Dreharbeiten für „Osteuropa nach dem Holocaust“ fanden im Spätsommer 2021 in der Ukraine statt. Einige der gezeigten Orte sind vielleicht jetzt schon unwiederbringlich verloren. Mit dem Krieg in der Ukraine wird es noch schwieriger werden, das reiche jüdische Erbe in Osteuropa zu bewahren.

Vor Ort freuen sich Susanne Brahms und Rainer Krause auf den Austausch mit dem Publikum. Das Eintrittsentgelt übernimmt Radio Bremen.

 Eine Produktion von BlindCat Documentary im Auftrag von Radio Bremen 2022. Gefördert mit Mitteln der nordmedia - Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH

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Ab 0 Jahren  |  44 Minuten